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Aktuell zur Arabischen Demokratiebewegung

Kaouther Tabai hat uns einen Text zur tunesischen Jasmin-Revolution gesandt, denn wir unter Texte / Kaouther Tabai veröffentlichen.

Radio LORA

Am Freitag, den

Im Rahmen der Reihe „Literatur-Verhör“
(inzwischen 60 x vom Sender ausgestrahlt!) kommen Autoren und Autorinnen der Werkstatt München sowie Kollegen und Kolleginnen des bundesweiten Werkkreises zu Wort. Natürlich auch Gäste und Autoren und Autorinnen aus anderen Kulturen. Die ganze Breite gesellschaftlicher Themen und auch die subjektive Darstellung alltäglicher und außerordentlicher Erlebnisse werden literarisch angeboten.

Wir lesen jeweils am zweiten Freitag im Monat von 20 bis 21 Uhr im Münchner Radio LORA (UKW 92,4, Kabel 96,75).

Vorbesprechung Katrin Thomas

Bilder von der Lora-Produktion am 9.10.2009

Veranstaltungen

München, 23. April, 14. Mai, 11. Juni, 25. Juni, 9. Juli, 23. Juli, 10. September, 24. September, 8. Oktober, 22. Oktober, 12. November, 26. November. Öffentliche Treffen der Werkstatt München mit Lesungen der Mitglieder, 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr, Gewerkschaftshaus, Schwanthalerstr. 64., Haus C, 1. Stock, Raum „Clara Zetkin“. Siehe auch Werkstatt München / Termine

München, 20.04.2012, um 20 Uhr Lesung des Werkkreises im Literaturcafé Westend, Ligsalzstr. 13. Zur Lesung ist der Eintritt frei.
Das Lesecafé ist ein gemütlicher Ort. Anschließendes gemütliches Beisammensein ist geplant.

Mit der U5 bis Schwanthalerhöhe, Ausgang Verkehrsmuseum, links schwenken und dem Schild Ligsalzstraße folgen.

Ausschreibung
Empört Euch endlich – Für ein Leben ohne Faschismus
(Arbeitstitel)

Der Werkkreis Literatur der Arbeitswelt e.V. hat 1981 in der Fischer Taschenbuch-Reihe „Literatur der Arbeitswelt“ das Buch der Westberliner Werkstatt „Augen rechts.“ herausgebracht. Eine weitere Publikation „Uns reicht’s! Lesebuch gegen Rechts“ ist im Geest Verlag in den Jahren zwischen 2001 und 2004 in 4 Auflagen veröffentlicht.
Der Werkkreis ist den allgemeinen Menschenrechten und daraus folgend dem Antifaschismus verbunden. Die verschiedenen bundesweiten „NAZI-Aufmärsche“, die zunehmende terrorisierende Gewalt von rechts, bei gleichzeitiger Demontage von Menschen- und Arbeitsrechten seitens der konservativen Parteien, sind für den Werkkreis triftige Gründe literarisch zum gegenwärtigen alltäglichen Neo-Faschismus Stellung zu nehmen.

In der Homepage: www.werkkreis-literatur.de kann diese Ausschreibung, eine Skizze zum Hintergrund des Themenas und weitere erläuternden Hinweise und Beispielen abgerufen werden.

Hintergrund zum Thema der Ausschreibung– eine Skizze:
Die Bezeichnungen „rechtsradikal“, „rechtsextrem“ können auch bedeuten, dass Konservative und Nationalisten mit weniger „extremen Ansichten“ durchaus akzeptabel erscheinen, sich mit den „demokratischen Spielregeln arrangieren“, und neben den anderen demokratischen Parteien als existenzberechtigt betrachtet werden, so, als ob der Faschismus durch die Bezeichnungen verschwunden sei. Sachdienlicher ist da schon die Bezeichnung Neo-Faschismus: Wiederauflage des historischen Faschismus mit einigen Neuerungen. Der Begriff Neo-Faschismus beinhaltet also mehr als: Diktatur, Rassismus und Krieg. Die Begriffe „Holocaust“ und „Euthanasie“ werden von Neo-Faschisten nicht mehr verwendet, bzw. teils als Hitlers Fehler gesehen.
Wie die schon zum Teil seit etwa zehn Jahren bekannten Vorgänge und Gewalttaten um den National-Sozialistischen Untergrund (NSU) zeigen, ist zwar der historische Faschismus Vergangenheit, aber das Thema Faschismus damit nicht beendet, sondern verdeutlicht, daß Faschismus keine Randerscheinung ist, sondern aus der Mitte unsere Gesellschaft kommt.
Zwar distanzieren sich der Vorsitzende der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Dr. Dieter Hundt, und die Bundeskanzlerin, Frau Dr. Merkel, von diesen Morden. Befürchtet werden aber eine Schädigung des Rufs der Bundesrepublik Deutschland und eventuelle Exporteinbußen. Von der Regierung werden die neun Ermordeten betrauert und die Angehörigen mit symbolischen Geldbeträgen entschädigt. Der DGB distanziert sich ebenfalls und ruft gemeinsam mit dem BDA zur Gedenkminute während der Arbeitszeit auf.
Von weiteren 135 Morden, mit neo-faschistischem Hintergrund, an Ausländern, sind einige Fälle bis heute nicht letztlich aufgeklärt. Zu den unaufgeklärten Fällen gehört auch das in der Bundesrepublik Deutschland einzigartige „Oktoberfest-Attentat“ in München 1980.
Zum wiederholten Mal wird der Ruf nach einem Verbot der NPD laut. Man kann Taten verbieten, nicht aber Menschen und deren Denken. Die sozialen Folgen der kapitalistischen Wirtschaftskrise werden durch ein NPD-Verbot nicht beseitigt. Mit der Ausgrenzung und einem Verbot der NPD ist der Faschismus noch lange nicht verschwunden.
Mit ideologischen Sprüchen wie „Deutschland ist in der Welt wieder wer“ und „Deutschland ist Exportweltmeister“ fördern die herrschenden Demokraten die Ideologie des Nationalismus und damit verbunden Rassismus und die Ausländerfeindlichkeit. Der Schritt von mangelnden Arbeitsplätzen, und dem demontierten Sozialstaat, den enttäuschten Nationalisten, hin zum Faschisten ist nicht weit und geschieht durch indirekte Mitwirkung der Demokraten. In programmatischen Äußerungen faschistischer und demokratischer Parteien finden sich wortgleiche Sätze und damit Inhalte.
Dies führt auch zu der Frage, wie alltäglich ist der Faschismus der Gegenwart? – dabei spielen Skins und sonstige direkt Gewalttätige eine eher untergeordnete Rolle. Sie werden von neuen jungen Kräfte Kräften, einer neuen Generation in der NPD allmählich zurückgedrängt. Die Kritik der Nationalisten / Jungfaschisten am bürgerlichen Staat ist jedenfalls ernst zu nehmen und von Antifaschisten nicht methodisch mit den Mitteln der Faschisten, nämlich Ausgrenzung mit Parolen wie „NAZI’s raus“ zu begegnen. Einige alten Werte der Neo-Faschisten seien hier beispielhaft herausgegriffen. Fiktive

Wertmaßstäbe wie die „Volksgemeinschaft zur Erhaltung des höherwertigen reinen deutschen Volkes“, „Gemeinnutz vor Eigennutz“, Nationalismus und Rassismus, die wirtschaftliche Autarkie Deutschlands und „Jeder Deutsche hat das Recht auf Arbeit, wie auch die Pflicht zu arbeiten“ (zit. NPD-Programm 2010) finden sich im NPD-Parteiprogramm in eingängiger Sprache wieder und damit Widerhall bei unbedarften, insbesondere jungen Lesern. Erst bei wiederholtem, genaueren Lesen des Programms lassen sich diese Maßstäbe herauslesen. Es sei hier beispielsweise auch an den Wahlkampfspruch der „demokratischen“ CSU erinnert: „Sozial ist, was Arbeit schafft“.
Faschismus ist kein ausschließlich deutsches, sondern gleichzeitig ein europäisches und ein internationales Problem. Abschaffung von grundlegenden Arbeitsrechten und erhebliche Einschränkungen der Gewerkschaften in Ungarn, , Tschechien, Polen und der Slowakischen Republik sind die auffälligsten Beispiele. Autoritäre Entwicklungen sind in ganz Europa zu beobachten und werden von der EU-Kommission gefördert. In der Bundesrepublik sind es die permanenten Angriffe auf die Versammlungs-, Demonstrationsfreiheit und das Streikrecht etc., sowie eine krasse negative Veränderung der Arbeitswelt und sozialen Verhältnisse.

Themenausschreibung:

Textkriterien:
Die literarische kritische A u s e i n a n d e r s e t z u n g und die konkrete Utopie gegen den Neo-Faschismus sind Ziel und Zweck dieser Anthologie.
Die literarischen Texte sollen den Neo-Faschismus in unserem gegenwärtigen Alltag charakterisieren und Stellung dagegen beziehen.
Die eingereichten Texte sollen (Neo-)Faschismus, teilweise oder gänzlich, in seinen praktischen politischen Maßnahmen beschreiben. Worin / womit der demokratisch regierte Kapitalismus die Quellen und Nährboden des Faschismus sind und wie weitere mögliche Anhänger davon abgehalten werden können, ist literarisch kreativ darzustellen.
Die literarischen Texte sollen den Neo-Faschismus in unserem gegenwärtigen Alltag charakterisieren.
Ausgrenzende Texte wie „Nazis raus“, „Kein Platz für Nazis!“ etc., die sich nicht mit der Kritik des Neofaschismus beschäftigen, und Ersatz für leere politisch-moralische Anzeigen sind, werden nicht berücksichtigt. Ebenso sind jene psychologisch ausgrenzenden Texte, die Faschisten für „verwirrt“, „hirnlos“, „irregeleitet“, „geisteskrank, bezeichnen, abzulehnen.
An den faschistischen Symbolen, die sich im Erscheinungsbild dieser Gruppen in der Kleidung, den Abzeichen und Zahlencodizes zeigen, sollen literarisch kreative Kritik enthalten.
Es sollen Texte zu den Buchkapiteln, Nationalismus, Rassismus und Ausländerfeindlichkeit, Abbau der Demokratie, europaweiten Einschränkungen des Streikrechts, veränderter Arbeitswelt, exzessiven „flexiblen“ Arbeitszeitregelungen und gegenwärtiger Faschismus im Alltag, spiegeln.
„Faschismus ist schlecht, weil er die Demokratie abschaffen will, und deshalb ist Demokratie gut, weil Faschisten sie abschaffen wollen.“ Texte, die diesen absurden Ringschluß vermitteln werden bei der Textauswahl nicht bewertet. – [ Es sei hier zum Beispiel auch auf Freerk Huisken: Der demokratische Schoß ist fruchtbar… – Das Elend der Kritik am (Neo-)Faschismus; Hamburg Januar 2012, verwiesen]

Literarische Genres:
Lyrik, Kurzgeschichten, Reportagen und andre Kurzprosaformen, szenische Texte, Lieder /, Noten.

Wie und wo?":
Die eingereichten Texte sollen die Schriftgröße 12 Punkt haben und drei bis vier Normseiten mit 30 Zeilen und 60 Anschlägen nicht übersteigen. Es können bis zu drei Texte eingereicht werden. Wer nur einen Text einsendet, sollte dieser nicht mehr als neun Normseiten haben.
Die Textseiten sind jeweils mit dem Vor- und Nachnamen, der Adresse in einer Zeile und darunter mit dem Texttitel und mittig mit der Seitenzahl zu kennzeichnen.
Die Redaktion entscheidet entsprechend obiger Kriterien über den Abdruck.
*Biographische Daten
:
Mit den Texteinsendungen bitte etwa bis fünf Zeilen KurzVita sowie einige Zeilen zu eventuell bisherigen Veröffentlichungen zu übermitteln.
Die Texte gehen an den Werkkreis Literatur der Arbeitswelt e.V. an die e-Mail-Adresse: wdkra@o2online.de
und sind in einfacher Kopie mit Büroklammern versehenen Textausdruck an die Postanschrift zu senden:
Wolf-Dieter Krämer
Fasanenstr. 41 a
85757 Karlsfeld
In der Homepage: www.uschtrin-verlag.de.de und www.literaturportal.de können diese Ausschreibung abgerufen werden.

Anerkennungspreis:
Der beste Text wird vom Werkkreis Literatur der Arbeitswelt e.V. mit einem Anerkennungspreis von 200,- € honoriert.

Einsendeschluß ist der 30. Juli 2012 – - Keine Altersbeschränkung für Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Urheberrecht:
A) Für die unveröffentlichten Texte tritt die Urheberin / der Urheber zum einmaligen Abdruck die Rechte honorarfrei an den Herausgeber, den Werkkreis Literatur der Arbeitswelt e.V. ab. Gleichzeitig soll eine Erklärung für den Bedarfsfall honorarfreier Radiosendungen abgegeben werden. Die Vertretungsrechte von VG-Wort und GEMA bleiben unberührt bei den Autorinnen und Autoren.
B) Ausnahmen: Für bereits veröffentlichte Texte werden die Urheberrechte wie unter A) abgetreten. Zusätzlich ist eine informative Erklärung über weitere Veröffentlichungen der eingereichten Texte abzugeben.

Sonstige Bedingungen:
Eingesandte Texte werden nicht zurückgesandt. Für die Ausschreibung und die Preisverleihung ist der Rechtsweg ausgeschlossen. Mit der Einsendung der Texte und eventueller Musiknoten erklärt sich jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer mit den vorstehenden Bedingungen einverstanden.

Werkkreis Literatur der Arbeitswelt e.V., der Vorstand – Ende März 2012

Ergänzend zur “Hintergrundinformation zum Thema – eine Skizze”, als Ergebnis den nachfolgendcen Text, wie er in der Werkstatt Darmstadt dirskutiert wurde:
Themenfeld Neofaschismus
(Übersicht, ohne Anspruch auf Vollständigkeit; Februar 2012)

1. Ideologie

Ideologeme: Nationalismus, Rassismus (incl. Antisemitismus, neu: Anti-Islamismus), Sozialdarwinismus, Antikommunismus, Antiliberalismus, Chauvinismus/Revanchismus. Unterscheidung: Die „Neue Rechte“ will ein „weißes“ Europa und bekämpft das „christlich-jüdische Abendland“.

2. Träger des Neofaschismus

Parteien, Gruppen, Kameradschaften, Autonome Nazis usw.

3. verwandte Erscheinungsformen

Kulturelle Gruppen („Kulturschützer“, „Lebenschützer“, „biologische Anthropologen“ usw.), Musikgruppen mit starker Wirkung auf Jugendliche.

4. Aktivitäten

Sie reichen von der „Sozialarbeit“ der NPD, über Einschüchterungsversuche, Sachbeschädigung, Körperverletzung bis zum gezielten Mord und Terror. Opfer sind Flüchtlinge, Arbeitsmigranten, so genannte „Ausländer“ (oft mit deutschem Pass), Linke, Obdachlose, Behinderte, Andersdenkende, anders Aussehende.

5. Rolle der staatlichen Organe

Regierungen, Parteien, Geheimdienste, Polizei, Justiz, Behörden.
Wie verhalten sie sich gegenüber Neofaschisten, wie gegenüber der Antifa? Welchen Anteil haben die Geheimdienste am Neofaschismus? Warum schützen Polizei und Behörden Neofaschisten und benutzen diese, um engagierte Antifaschisten zu behindern und zu verfolgen? Warum gelingt es ihnen zehn Jahre lang nicht, die Killer des NSU zu stoppen und zu verhaften? Usw.

6. Rolle des Groß- und Finanzkapitals

Spenden für neofaschistische Parteien in Deutschland kommen in Deutschland vor allem aus mittleren und kleineren Kapitalkreisen.
Im Gegensatz zur Zeit der Weimarer Republik ist das deutsche Groß- und Finanzkapital im Moment am Neofaschismus nicht interessiert; zu groß ist die Angst vor dem Ausbleiben von Investitionen und Verlusten beim Export. Dies gilt auch für fast alle Staaten der EU. Das europäische Groß- und Finanzkapital geht davon aus, dass notwendige diktatorische Maßnahmen auch ohne Neonazis von der EU-Führung durchgesetzt werden können.

7. Rolle der Antifaschisten

Parteien, Gewerkschaften, Kirchen, Bürgerinitiativen und andere außerparlamentarische Gruppen.
Wer redet, wer handelt? Wer tut was? Und wie? Wer unterstützt sie, wer behindert sie? Wer diffamiert sie, wer verfolgt sie?

8. Rolle der Medien (veröffentlichte Meinung)

Wie und mit welchen Mitteln (Sprache, Bild und Ton) berichten die privaten Konzernmedien (Print, TV) über Neofaschismus? Was dramatisieren sie, was verharmlosen, verschleiern oder verschweigen sie? Wieviel Hintergrund bringen sie? Welche Ursachen nennen sie, welche Lösungsmöglichkeiten? Nehmen sie humanistische Positionen ein oder sozialdarwinistische?
Welche Möglichkeiten und Wirkungen haben kleine antifaschistische Nischenmedien? Welche Chancen und Gefahren bietet das Internet?

9. Öffentliche Meinung

Was die Leute so sagen. Der alltägliche Rassismus der bürgerlichen Mitte, beispielhaft präsentiert etwa in Günter Wallraffs Dokufilm „Schwarz auf Weiß“. Sprachuntersuchungen fördern Einschlägiges zutage.. Wie fest oder brüchig ist die allgemeine Abneigung gegen Nazis? Umfrageergebnisse zu rechtsextremistischen Einstellungen erschrecken. Wie können wir im Alltag dagegenhalten?

Die 9 Sektoren (jeder für sich ein riesiges Gebiet) des Themenfelds „Neofaschismus“ hängen eng zusammen, durchdringen einander.

Expedition Heimat mit Kaouther Tabai

Bei DW-WORLD.DE ist in der Reihe “Expedition Heimat” (“Coming home”) ein Film mit unserem Mitglied Kaouther Tabai zu sehen. Kaouther, die vor Jahrzehnten als Studentin nach Bayern gezogen ist, besucht ihre Heimat Tunesien und wird von einem Filmteam begleitet. Der Film zeigt eindrucksvoll das Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne in Tunesien auf.

Zum Artikel | Englischer Artikel | Zum Film

Internet-Rezension über Das halbe Leben

In Didis Bücherturm ist eine Rezension über unsere Anthologie zum 40. Jubiläum erschienen:

Zum Artikel

Bilder von der 40-Jahr-Feier

In diesem Jahr feierte der Werkkreis sein 40-jähriges Bestehen. Auf einer gut besuchten Jubiläumsveranstaltung wurde die dazu die Anthologie „Nur das halbe Leben“ vorgestellt.

Erasmus Schöfer und Fritz Märkl Markus Dosch Fritz Märkl DGB-Vertreterin

Erasmus Schöfer Eva-Maria Volland Sophie Michel Ingeborg Struckmeyer

Gaby Anders Holger Reichhelm DGB-Chor "Roter Wecker" Publikum

Aktuelle Bücher der Werkstätten und unserer Mitglieder

Titelbild

Die Spargelstecherin

Die polnische Erntehelferin Melinka arbeitet auf dem Spargelhof Hillebrand. Vorarbeiter und Bauer sind hinter ihr her. Doch Melinka hat sich in ihren Landsmann Waldemar verliebt …

Im Mikrokosmos eines Gutshofes in Norddeutschland spielt sich auf tragikomische Weise das Leben ab: die Mühsal in der Arbeit und in der Liebe, die kleinen und großen Dramen von Menschen, die sonst nicht im Rampenlicht stehen: Saisonarbeiter aus dem Osten.
Marie-Sophie Michel, Moderatorin von „Literaturverhör“ bei Radio LORA München 92,4.

Näheres unter www.marinus-muenster.de/de/spargelstecherin

Armin Schmidt und Marinus Münster
Die Spargelstecherin
Erzählung, 155 S.
Engelsdorfer Verlag 2011
ISBN 978-3-86268-493-9
11 Euro

Titelbild

Der Geruch von Wasser

Ein ungewöhnlicher Kriminalroman, in dem es um die vielschichtigen Ebenen pädosexueller Täterschaft geht, eingewoben in die `Geschichten`mannigfacher Formen männlicher Gewalt. Zentrale Figur des Geschehens ist die Psychologin Katja, die sich unvermittelt massiven Bedrohungen ausgesetzt sieht, ohne sie direkt einem ihrer Fälle zuordnen zu können. Sie lässt sich in ihrem Handeln jedoch nicht beirren, auch wenn sich das Netz des Verbrechens immer enger um sie zieht…
Das Geschehen spielt vor allem in München, die Figuren, fiktiv gestaltet, kommen uns gleichwohl vertraut vor. So gerät `Der Geruch von Wasser`auch zu einer Sozialgeschichte. Wen wundert es: Verbrechen stellt immer eine Abweichung vom normalen bzw. erwarteten Verhalten dar. Doch es ist denkbar, bleicht im Bereich unserer Vorstellung und trifft uns daher mit besonderer Intensität.

Gabi Anders
Der Geruch von Wasser
Ein München Krimi um pädosexuelle Täter
Geest-Verlag
204 Seiten, 11 Euro
ISBN 978-3-86685-283-9

Titelbild

Nur das halbe Leben

Arbeit ist nur das halbe Leben. Über dieses und den ganzen anderen gewaltigen Rest schreiben die Autoren des ‘Werkkreises der Literatur der Arbeitswelt e.V’. lebensnah und eindrücklich – wie die Texte aus vier Jahrzehnten belegen.
Das Werkkreismotto. ‘Ganz gleich, ob du am Fließband stehst oder am Bürotisch sitzt, ob du im öffentlichen Dienst oder in der Privatwirtschaft arbeitest, ob du den den Haushalt führst, Kinder erziehst oder zwangsweise arbeitlos bist – Kollege(in) schreib das auf’, ist unverändet aktuell.

Werkkreis Literatur der Arbeitswelt (Hrsg.)
Nur das halbe Leben
Eine Anthologie des Werkkreises
“Edition Einhorn Verlag München”
230 S.
ISBN 978-3-939004-16-5
9,80 Euro[D]

Titelbild

Todesschreie – Neue Mordsgeschichten

Erneut spielen die Handlungen alle im alltäglichen Leben, meinen wir alle Akteure zu kennen. Überraschende Wendungen ind Spannung bis zur letzten Zeile machen diesen Erzählband zu einem absoluten Lesegenuss.

Zur Autorin: Ingeborg Struckmeyer, geb. in Bottrop, 67 Jahre jung, eine Tochter, Diplom-Bibliothekarin, zahlreiche Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien. Gewinnerin des Kurzgeschichtenwettbewerbs 2001 des Landkreises Dillingen a.d. Donau.

Ingeborg Struckmeyer
Todesschreie
Erzählungen, 147 Seiten
Geest-Verlag
ISBN-13: 978-3866851054

Titelbild

Sehnen bis zuletzt

Die „Erotischen Erzählungen“ dieses Bandes spiegeln die Vielfalt der Erotik un der Sexualität wider. Erotik und Sex als wohl eines der tiefgreifendsten Erlebnisse und Mysterien des Menschen zu allen Zeiten. Mit großer Offenheit und mit eindeutiger Sprache werden die endlosen Versuche geschildert, sich im Laybyrinth der Gefühle und der Emotionen zurecht zu finden.
Sexualität – für viele Menschen aber auch eine Pforte um zu einem enorm gesteigerten Lebensgefühl und zur Ekstase zu gelangen. Und jedes Alter, jede Generation ist aufgerufen, dieses „endlose Sehnen“ für sich zu entdecken und Erfüllung oder Scheitern der Liebe zu erleben.

Markus Dosch
Sehnen bis zuletzt
Erotische Erzählungen
96 Seiten
Books on Demand
ISBN 978-3-8370-3871-2
13,80 Euro

Titelbild

Abgestürzt

Norbert Büttner, geb. 1962, wohnhaft in Berlin, Angestellter, veröffentlicht Lyrik und Prosa in Zeitungen, Zeitschriften und Anthologien. Vorliegendes Buch enthält 11 Erzählungen, von denen die meisten im Milieu der Arbeitswelt spielen. Begriffe wie Solidarität, Streik und Multikultiralität werden hier gelebt. Zum Glück gibt es noch Autoren wie Norbert Büttner, der diese Welt schildert, die in der Literatur ja in der Zwischenzeit schon völlig vergessen scheint.

Büttner, Norbert
Abgestürzt
und andere Erzählungen.
Geest-Verlag 2007
ISBN 978-3-86685-054-5
213 S., 11 Euro